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AED - automatisierter externer Defibrillator

Wodurch wird der plötzliche Herztod verursacht?

Die häufigste Herzrhythmusstörung, die mit dem plötzlichen Herztod einhergeht, ist das Kammerflimmern. Das Herz erhält keine regelmäßigen elektrischen Impulse, die zur Kontraktion des Herzmuskels führen, und gerät aus seinem üblichen Rhythmus. Es flimmert nur noch unkoordiniert. Dadurch ist es nicht mehr in der Lage, Blut und Sauerstoff zu den lebenswichtigen Organen zu transportieren und die unterversorgten Körperzellen sterben langsam ab. Dies ist besonders für das Gehirn kritisch. Wird es nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, tritt bereits nach wenigen Sekunden Bewusstlosigkeit auf und mit jeder Minute sinkt die Überlebenschance eines Patienten mit Herzkammerflimmern um 7-10 Prozent. Hat der Herzmuskel seine letzten Energie- und Sauerstoffreserven verbraucht, erfolgt der Herzstillstand.

 

Deshalb muss durch Erste Hilfe-Maßnahmen schnellstmöglich ein Minimalkreislauf erzeugt werden, um das Absterben der Gehirnzellen zu verhindern. Die Wiederbelebungsmaßnahmen allein können das Herzkammerflimmern jedoch nicht beenden. Sie können nur die Zeit überbrücken, bis ein Defibrillator zum Einsatz kommt.